Zahl weiblicher Kandidatinnen für den Bundestag stagniert

Deutschlandreport der EAF zeigt wenig Hoffnung auf politische Gleichstellung

Die Europäische Akademie für Frauen in Wirtschaft und Politik (EAF) zeigt in ihrem Deutschlandreport zur Aufstellung von Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl, dass weiterhin nicht mit einer Erhöhung des Frauenanteils im deutschen Parlament zu rechnen ist. Aus der Studie geht hervor, dass nur 25,8 Prozent aller Kandidaten Frauen sind, wobei die Quote bei Direktmandaten noch geringer ist als auf den Länderlisten.
Parteiübergreifend zeigt sich ein breites Spektrum an umgesetzter Sensibilität: während die Grünen und die Linke ihre selbst gesetzte Frauenquote erfüllen, verfehlen SPD und CDU ihre gesteckten Vorgaben in mehreren Bundesländern. Die FDP, die sich als einzige im Bundestag vertretene Partei keine Vorgabe gegeben hat, zieht sogar in zwei Ländern mit reinen Männerlisten ins Rennen.

Den gesamten Report können sie hier nachlesen.