Archiv der Kategorie: Entrepreneurship

Gefragt: Mehr Gründerinnen in der IT

Aus der Morgenpost vom 28.10. : “In Berlin laufen Koalitionsverhandlungen. Die Stadt steht vor großen Herausforderungen. Was muss sich ändern? Experten stellen in der Berliner Morgenpost ihre Konzepte für Berlin 2021 vor: von der Verwaltung über die innere Sicherheit, die Wirtschaft bis zur Bildung. Diesmal: Politikberaterin und Gender-Expertin Claudia Neusüß”

Artikel in der Morgenpost vom 28.10.2016

Hinweise auf Organisationen und Initiativen im Feld, u.a.:

FrauenComputerZentrum Berlin e.V.

railsgirls

Komm mach MINT

Durchblick

 

 

Neuerscheinung: “Unsere Luftschlösser haben U-Bahnanschluss”

Die Frauengenossenschaft WeiberWirtschaft – eine Erfolgsgeschichte

Seit fast einem Vierteljahrhundert sind wir fasziniert von der WeiberWirtschaft. Diese Faszination wollten wir teilen. Das müssen wir sogar, sagten wir uns schon vor einigen Jahren. Denn das “wohl (…) größte Dinge der deutschen Frauenbewegung (taz.3.März 2012) ist anschlussfähig. Es macht auch der jüngeren Generation von Frauen Lust auf selbstbestimmtes Arbeiten und stolz darauf, was Frauen so alles auf die Beine stellen.

Wir sind viele! 

Mehr als 60 Unternehmen wirtschaften auf 7.100 Quadratmetern ökologisch gestalteter Nutzfläche. Fast 1800 Genossenschaftlerinnen sind Eigentümerinnen der Immobilie. Die Genossenschaft bewirtschaftet zudem ein Wohnhaus, einen Konferenz- und Tagungsbereich und Künstlerinnenateliers, hält eine Kinderbetreuung für fast 100 Kinder am Standort  bereit, sowie  Restaurants und einen Biergarten. Im Vorderhaus bietet die Gründerinnenzentrale, ein “Kind” der Genossenschaft ihre Beratungsdienste für Selbständige und Gründerinnen an.

Stimmen:

Hier ein blogbeitrag  (in engl. Sprache) der Soziologin und Genossenschaftlerin Silke Roth von der University of Southampton, die einen Beitrag  unter dem Titel  “Keine Berührungsängste” http://blog.soton.ac.uk/wfrc/  im Buch veröffentlicht hat.

“Das Ergebnis ist nicht nur die Firmengeschichte der WeiberWirtschaft eG, sondern zugleich ein Stück Wirtschaftsgeschichte der Wendezeit, das viele zentrale Fragen der heutigen ökonomischen Entwicklung vorweg nahm.” (Genossenschaftsverband)

http://www.berliner-woche.de/mitte/wirtschaft/25-jahre-frauengenossenschaft-d66958.html

Claudia Neusüß/Katja von der Bey (Hg.):”Unsere Luftschlösser haben U-Bahnanschluss” – WeiberWirtschaft eine Erfolgsgeschichte, Berlin, Januar 2015
gegen eine Schutzgebühr von 10,00 Euro erhältlich via www.weiberwirtschaft.de  unter Kontakte.

Tagung: Nachhaltigkeit im Spannungsfeld von Gender, Care und Green Economy

Am 14.Oktober 2014 moderiere ich  die Abschlusskonferenz des Projekts  „Care, Gender und Green Economy (CaGE)“ in Berlin . Im Rahmen des Projekts wurden Strategien und Empfehlungen entwickelt, um Care- und Genderperspektiven sowie nachhaltiges Wirtschaften in die Wissenschaft  und Unternehmenspraxis zu integrieren.  Auf der Tagung werden die Ergebnisse des Projekts vorgestellt und diskutiert.

Infos zum Projekt

Veranstaltungsprogramm

Hinweis: LEIHBAR! Konsumverhalten verändern

Der heutige Wirtschaftingenieur Andreas Arnold entwickelte die Grundlagen für die LEIHBAR (s.unten).

Entwickelt wurde die Idee im Jahr 2011 im Rahmen einer von mir im Rahmen einer Gastprofessur an der TU angebotenen Learning Journey for Social Entrepreneurship. Das Sozialunternehmen wurde seitdem beständig weiterentwickelt…
Leihbar

aus der Selbstbeschreibung:
“Leihbar verschreibt sich jedoch nicht nur dem Verändern des Konsumverhaltens, sondern möchte auch neue Wege der Unternehmensgründung gehen…. ..Dabei ist es uns wichtig, die Community (Mitstreiter, Fans, Follower, Kunden, etc.) so früh wie möglich partizipativ einzubinden, um gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten und fortwährend Feedback zu erhalten. In diesem Sinne möchte euch das gesamte Leihbar Team dazu ermuntern, regelmäßig in die Rubrik Unterstützung gesucht! zu schauen, um gemeinsam diesen Weg zu gehen.”

Team

Das Leihbar Team besteht aus Andreas Arnold, Nikolai Wolfert und Michael Conzelmann, die kurz vorgestellt werden sollen.

Andreas Arnold (29) ist einer der ursprünglichen Gründer von Leihbar und hat sich seit Ende 2011 mit dem Thema “Geteilter Konsum” bzw. “Sharing Economy”, dessen Ausprägung in der Praxis und mögliche Konzepte für Leihbar beschäftigt. Innerhalb des Kurses “Social Entrepreneurship” (Prof. Claudia Neusüß) konnte er erste Erfahrungen zu Herangehensweisen aus dem Sozialunternehmertum erlernen und sich dem Thema Kernthema annehmen. Dabei hat er ein Excel-basiertes Leihpilotprojekt im Freundeskreis gestartet, war mit einem Informationsstand und Ausprobieraktionen auf dem Berlin nahen Greenville Festival vertreten und betreibt seitdem die Leihbar-Internetpräsenz, sowie den Leihbar Facebookseite. Als Treibkraft von Leihbar ist Andreas an jedem Prozess beteiligt und plant die weitere Vorgehensweise.

Andreas hat einen Abschluss als Diplom Wirtschaftsingenieur (TU Berlin) und kann auf ein breites Wirtschaftsverständnis und Instrumente hinsichtlich Marktanalysen und Projektmanagement zurückblicken. Im Rahmen seiner akademischen und praktischen Ausbildung hat er einen Weg zwischen Erneuerbaren Energien und Entwicklungszusammenarbeit eingeschlagen.

Workshop: Klima schützen und Erfolg im Geschäft! Herausforderungen und gute Beispiele für Unternehmerinnen und Selbstständige

Klimaschutz ist nur was für die Politik und große Unternehmen? Für kleine Unternehmen sind Klimaschutzmaßnahmen gar nicht finanzierbar und zu viel Zeitaufwand?
Das ist die eine Seite der Medaille. Aber es gibt auch eine andere Seite: Sie als Kleinunternehmerin möchten zum Klimaschutz beitragen. Sie wissen, dass neben fair und bio auch Klimaschutz als ein Erfolgsfaktor für Unternehmen gilt. Sie suchen nach Vorbildern, guten Beispielen und Anregungen, um das Innovationspotential von Klimaschutz für Ihr Unternehmen zu nutzen?

Das Protokoll der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Der Workshop fand am 23. August von 13 bis 17 Uhr im Tagungsbereich der WeiberWirtschaft e.G., Anklamer Straße 38 (2HH Seiteneingang), 10115 Berlin statt.

Es handelt sich um eine Kooperation mit dem Forschungsprojekt Solidarische Stadt – Genossenschaftliche Handlungsmöglichkeiten in Zeiten des Klimawandels (TU Berlin/ZTG), FrauenUNTERNEHMEN Green Economy von LIFE e.V. und der Weiberwirtschaft e.G.. Kontakt: Dr. Claudia Neusüß, compassorange GmbH. Anmeldungen bzw. nähere Informationen gerne an info@compassorange.de.
Informationen zum Projekt unter Solidarische Stadt

Creative Space: Genossenschaftliche Handlungsmöglichkeiten in Zeiten des Klimawandels

Plötzlich sind Genossenschaften wieder modern. Ob es sich um die Rettung eines Kinos, die Schaffungen von Wohnungen in der Baugruppe oder den Vertrieb von fair erzeugtem Kaffee handelt – Menschen, die verantwortlich, gerecht und solidarisch handeln wollen, schließen sich immer öfter zu Genossenschaften zusammen, um ihre Ziele gemeinsam zu verfolgen. Auch Klimaschutz ist ein Anliegen, das die Mitglieder solcher Genossenschaften bewegt. Haben Genossenschaften spezifische Handlungsmöglichkeiten im Themenfeld?

Am Sonntag, den 2. Juni 2013 von 10 – 16 Uhr findet ein Creative Space zum Thema: Genossenschaftliche Handlungsmöglichkeiten in Zeiten des Klimawandels – Klimaschutz – Diversity – Beteiligung in der Anklamerstraße 38, 10115 Berlin in Zusammenarbeit mit der WeiberWirtschaft eG statt. Der Workshop ist offen konzipiert und bietet Gelegenheit, die Praxis anderer Genossenschaften kennenzulernen, Lösungsstrategien zu entwickeln, sich zu vernetzen und gemeinsam zu lernen. Compassorange ist Mitglied im Projektverbund, Inputgeberin (Schützt Diversity das Klima? Claudia Neusüß gemeinsam mit Gabriele Schambach von genderworks) und Mitorganisatorin. Infos zum Forschungsprojekt.

Kontakt, Konzept, Anmeldung nexus Institut:
Flyer_Workshop_0206_V2_web.pdf
Dr. Christine von Blanckenburg
nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung
030/318 054 67
blanckenburg@nexusinstitut.de

RÜCK­KEHRER_INNEN­KON­FE­RENZ „UND JETZT?“

Im Rahmen der Kon­fe­renz der Ver­ei­ni­gung inter­na­tio­naler Frei­wil­liger (grenzenlos e.V.) für Rück­kehrer_innen aus Frei­wil­li­gen­diensten „und jetzt?“ moderiere ich eine Diskussion im “fish-bowl” zum Thema: „Wirt­schaft soll dienen und nicht herr­schen? – Das zukünftige Leben – global, nachhaltig und auch noch glücklich?!“ u.a. mit Prof. Niko Paech, Prof. Sylvie Geisendorf, Roland Spinola und PD Dr. Uta von Winterfeld. Außerdem biete ich einen Work­­shop an zum Lernformat: Lear­­ning Jour­­ney an der Hochschule, mit einem Fokus auf Diversity und der Entwicklung einer sozialunternehmerischen Haltung.
Die Kon­fe­renz findet vom 10-12. Sep­tember 2012 in Burg Hohen­­berg in der Nähe von Bay­reuth statt.
Zur Konferenz

Podiumsdiskussion: Lokale soziale Ökonomie – eine unterschätzte wissenschaftliche Disziplin?

Wirtschaftsabläufe durch Selbsthilfe und Selbstorganisation mobilisieren. Krisenzeiten durch sozialunternehmerisches Engagement überwinden. Soziale, ökologische und kulturelle Interessen der Menschen befriedigen. Das bedeutet, lokale soziale Ökonomie leben.

Am Dienstag, den 8. November 2011 diskutieren Birgit Leverenz (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und FrauenReferat für Grundsatzangelegenheiten der Wirtschaftspolitik), Dr. Karl Birkhölzer (Vorstandsmitglied Technologie-Netzwerk Berlin e.V.), Oswald Menninger (Geschäftsführer Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin) und Dr. Claudia Neusüß zum Thema lokale soziale Ökonomie. Schwerpunkt ist an diesem Abend die Frage, welche Rolle das Thema Sozialökonomie in der Hochschullandschaft einnimmt. Moderiert wird diese Podiumsdiskussion von Prof. Dr. Hans-Jochen Brauns (Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.).

Ort: Bank für Sozialwirtschaft, Oranienburger Str. 13/14, 10178 Berlin (19:00 Uhr)

Die Anmeldung und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.bwg-ev.net/events/info/qa2q4-lokale-soziale-konomie–eine-unterschaetzte-wissenschaftliche-disziplin