Kategorie-Archiv: PartnerInnen/Links

Melissa Fisher: Tips für erfolgreiches Netzwerken von Frauen

„Wer Netzwerken will, muss mutig sein! Prof. Melissa Fisher von der New York University erklärt, wie Frauen ihre Netzwerke erweitern, um beruflich voranzukommen. Melissa Fisher war anlässlich des Women’s History Month  im März diesen Jahres nach Deutschland eingeladen worden, um über die besonderen Herausforderungen von Frauen in der digitalen Arbeitswelt zu sprechen.“

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Diskussionsveranstaltung: Frauenbewegungen in Deutschland und der Türkei im Lichte aktueller Fragen

Im Rahmen der Veranstaltung Die Lage der Frauen in der Türkei und in Deutschland der Stiftung Frauen in Europa und dem Istanbul Büro der Heinrich-Böll-Stiftung findet am 22. November 2013 eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zu genanntem Thema statt.

WissenschaftlerInnen, JournalistInnen und FrauenpolitikerInnen diskutieren über gleichstellungspolitische Entwicklungen in den beiden Ländern und jeweilige aktuelle Beispiele (Gezi Park in der Türkei/ Blockupy in Deutschland).

Die Veranstaltung startet mit Vorträgen zur Geschichte der Frauenbewegungen und aktuellen Herausforderungen von

Simten Coşar, Kommunikationswissenschaflerin an der Hacettepe Universität, Ankara und

Claudia Neusüß, Politikberatung und Projektentwicklung, Berlin Die Diskussion beginnt am 22.November 2013 19.00 in Landesvertretung Sachsen-Anhalt

Luisenstr. 18, Berlin (Mitte), S- und U-Bahn Friedrichstrasse

Der Abend ist öffentlich und wird deutsch- türkisch simultan übersetzt.

Weitere Informationen finden Sie hier: 2013.11.22Frauen_dt_trk

An alle Gleichstellungsinteressierten!

Schon über 500 Unterzeichner_innen! Sehr gern habe ich mich an dieser Initiative (s.unten) beteiligt. Tragen Sie zu ihrer Verbreitung und ihrem Gewicht bei!
Mit herzlichem Gruß
Claudia Neusüß

„Der beigefügte Vorschlag „Gleichstellung jetzt – Gleichstellungspolitik stärken“ ist Ergebnis eines Diskussionsprozesses der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner und weiterer Gender- und Gleichstellungsfachleute. Wir finden, dass es nun an der Zeit ist, den Verfassungsauftrag der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ernst zu nehmen und ihn wirkungsvoll umzusetzen.

Wenn Sie unsere Auffassung teilen, möchten wir Sie bitten:

den Vorschlag mit zu zeichnen (Details unten).
den Vorschlag gezielt an Personen weiterzuleiten, die Einfluss auf Gleichstellungspolitik und auf die Koalitionsverhandlungen haben.
den Vorschlag in gleichstellungspolitischen Netzwerken möglichst breit zu verteilen und bekannt zu machen.
den Vorschlag über geeignete Kanäle zu veröffentlichen; z.B. auf die Webseite Ihrer Institution stellen, twittern, interessierte Journalistinnen und Journalisten zur Berichterstattung animieren.
Eine zentrale Koordination im Sinne einer klassischen Kampagne kann es aus Kapazitätsgründen nicht geben. Lassen Sie sich daher von „Schwärmen“, „Rizomen“, „Ameisentaktiken“ oder weiteren Metaphern Ihrer Wahl inspirieren und verschaffen Sie dem Vorschlag für eine stärkere Gleichstellungspolitik mehr Gehör.

Wer diesen Vorschlag unterzeichnen möchte, kann dies direkt auf der website tun sowie den stand der bisherigen Unterzeichner_innen sehen.
Gleichstellung-Jetzt!

Ein zweiter Aufschrei? Neuer Hashtag zu Alltagsrassimus: #SCHAUHIN

Spätestens seit der Veranstaltung „Rassismus und Sexismus #ab_bloggen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung lag die Idee eines zweiten Hashtags auf twitter in der Luft. Seit einigen Wochen ist #schauhin zum Thema Alltagsrassismus mit erheblichen Erfolgen gestartet: mehr als 20.000 tweets bereits in der ersten Woche.

Zur Entstehung der Idee hören und lesen Sie hier die Stellungnahmen der Initiatorinnen Jamie Schaerer , Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland, Kübra Gümüsay auf Ihrem prämierten Blog_ Ein Fremwörterbuch, sowie Sabine Mohamed , ebenfalls als Sprecherin bei „Rassismus und Sexismus #ab_bloggen“ vertreten.

Zahl weiblicher Kandidatinnen für den Bundestag stagniert

Deutschlandreport der EAF zeigt wenig Hoffnung auf politische Gleichstellung

Die Europäische Akademie für Frauen in Wirtschaft und Politik (EAF) zeigt in ihrem Deutschlandreport zur Aufstellung von Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl, dass weiterhin nicht mit einer Erhöhung des Frauenanteils im deutschen Parlament zu rechnen ist. Aus der Studie geht hervor, dass nur 25,8 Prozent aller Kandidaten Frauen sind, wobei die Quote bei Direktmandaten noch geringer ist als auf den Länderlisten.
Parteiübergreifend zeigt sich ein breites Spektrum an umgesetzter Sensibilität: während die Grünen und die Linke ihre selbst gesetzte Frauenquote erfüllen, verfehlen SPD und CDU ihre gesteckten Vorgaben in mehreren Bundesländern. Die FDP, die sich als einzige im Bundestag vertretene Partei keine Vorgabe gegeben hat, zieht sogar in zwei Ländern mit reinen Männerlisten ins Rennen.

Den gesamten Report können sie hier nachlesen.

Veranstaltunghinweis: Fachtagung "Geschlechterstereotype in Arbeit"

Aus der Ankündigung: Die Stiftung der Europa-Universität Viadrina/ Frankfurt (Oder) und die Universität Hamburg laden am 13.09.2013 in der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin zu einer Tagung im Rahmen des Forschungsprojekts „Geschlechterstereotype als Ursache persistenter Geschlechterdisparitäten“ ein.
Schwerpunktmäßig werden Untersuchungen zum Einfluss von Stereotypen auf Risikioneigung und Entscheidungsprozesse in Arbeits- und familiären Kontexten vorgestellt.

Eine Ankündigung und das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Aktueller Artikel zum "gender payment gap" bei Angestellten und Führungskräften

In der Zeitschrift für Soziologie erscheint im Heft 4/2013 ein Artikel von Elke Holst und Anne Busch zum Thema Geschlechtsspezifische Verdienstunterschiede bei Führungskräften und sonstigen Angestellten in Deutschland: Welche Relevanz hat der Frauenanteil im Beruf?
Dabei wird deutlich, dass die Geschlechtstypik von Berufen für den gender-payment gap eine entscheidende Rolle spielt.
Der Artikel kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Sozioöknomischen Panel von Elke Holst am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung finden Sie hier

Veranstaltung in der Friedrich- Ebert-Stiftung: Rassismus & Sexismus ab_bloggen!

Die Friedrich-Ebert-Stiftung stellt einen Stream zur Verfügung.

Heide Oestreich, Inlandsredakteurin der Berliner tageszeitung (taz) mit einem Artikel (vom 3.09.2013) zur Veranstaltung Artikel

Die Tweets auf twitter

Anna-Katharina Messmer am 02.09. zum Kontext der #Aufschrei Kampagne auf Twitter Vortrag als Filmmitschnitt
Hier ein Beitrag zur Verleihung des Grimme Preises an die #Aufschrei Initiatorinnen:

Aus der Ankündigung: Mit der tragenden Rolle, die Massenmedien und vor allem die Internetgemeinschaft in den letzten Monaten in den Debatten um rassistische Sprache in Kinderbüchern und Alltagssexismus spielte, bleibt nun die Frage, wie Massenmedien zukünftig zur Abwehr von Rassismus & Sexismus genutzt werden können: Die Tagung „Rassismus und Sexismus ab_bloggen!“, durchgeführt von der Friedrich-Ebert-Stiftung, fand statt am 02.September 2013 statt.