Kategorie-Archiv: OWEN e.V.

Workshop: Europe in Berlin

Vom 11. – 16. Oktober 2009 veranstaltete OWEN – die mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung e.V. einen Grundtvig Workshop zum Thema „Europe in Berlin“. Im Zentrum des Workshops stand die Entwicklung Europas und die (verschiedenen) Identität(en) der BürgerInnen.

Mein Vortragsthema in dem Kontext: European Citizens – History and Future Challenges Mit den Teilnehmenden werden Orte und Menschen aufgesucht, die in Berlin andere europäische Länder und Traditionen verkörpern. Die Kleingruppen (aus sieben oder acht europäischen Ländern – von Portugal und Nordirland bis Rumänien und Lettland) werden von ihren „Exkursionen“ (bei denen ein/e Berliner/in sie als „Scout“ begleiten wird) Gegenstände mitbringen, die symbolisch für ihr Herkunftsland stehen. Gemeinsam mit einer Künstlerin/Kunstpädagogin werden sie diese zu mehreren Collagen oder künstlerischen Objekten verarbeiten.

Wo und wie bildet sich die politische Teilung Europas in Ost und West bis heute ab – in der
Stadt Berlin und in der Art und Weise, wie die Teilnehmenden sich als BürgerInnen erleben und einbringen? Wie kann das Zusammenwachsen Europas gelingen?

Am Dienstag, 13. Oktober, wird Parto Teherani-Krönner sprechen „Über Identitäten in sich wandelnden Gesellschaften, über Bürger sein und Bürgersinn“.

Kaukasus – Lange Wege zum Frieden

Gern möchte ich Sie auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen:

Lange Wege zum Frieden im Kaukasus
Podiumsdiskussion mit VertreterInnen von Frauen-, Friedens-und Menschenrechtsgruppen aus dem Kaukasus
20.Oktober 2008 / Berlin / Französischer Dom am Gendarmenmarkt / 17-21 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Freundinnen,

seit dem 8. August 2008 berichten Medien verstärkt über den Kaukasus. Folgt man den Aussagen von in- und ausländischen ExpertInnen und PolitikerInnen, entsteht der Eindruck, als gäbe es innerhalb der kaukasischen Gesellschaften keine nennenswerten zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich für Frieden, Menschenrechte und Demokratie einsetzen. Doch es gibt sie. Unter den Bedingungen von anhaltender Unsicherheit, zunehmender Gewalt und Restriktion suchen sie seit Jahren nach Wegen für eine friedliche Zukunft im Kaukasus. Angesichts der jüngsten bewaffneten Auseinandersetzungen um Südossetien und der bereits lange vor dem 8. August andauernden besorgniserregenden Entwicklungen im gesamten Kaukasus, ist zu befürchten, dass ihre jahrelange Friedensarbeit innerhalb weniger Tage zunichte gemacht wurde.

Im Rahmen eines deutsch-kauksischen Projekts mit dem Titel „Mobile Friedensakademie OMNIBUS Linie 1325“ fanden seit 2006 regelmäßige Treffen von Friedens- und MenschenrechtsaktivistInnen aus dem nördlichen und südlichen Kaukasus über die existierenden Konfliktlinien hinweg statt. Ihr Engagement vor Ort ist breit gefächert. Sie arbeiten mit Flüchtlingen, ethnischen Minderheiten, Kindern und Jugendlichen, Gewaltopfern, LehrerInnen, Angehörigen von Verschwundenen, Gefängnisinsassen. Trotz unterschiedlicher Perspektiven auf das Konfliktgeschehen, bemühen sie sich, begonnene Dialoge nicht abreißen zu lassen.

In zwei Panels stellen VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen aus der Rostower Region, aus Tschetschenien, Nordossetien, Georgien, Abchasien, Berg- Karabach, Aserbaidschan, Armenien ihr Friedensengagement vor und diskutieren über die Herausforderungen und Chancen für die Friedens- und Menschenrechtsarbeit im Kaukasus.

Zu dieser Podiumsdiskussion laden wir recht herzlich ein und würden uns freuen, Sie und Euch am 20.Oktober im Französischen Dom begrüßen zu können.

++ Lange Wege zum Frieden im Kaukasus++
Podiumsdiskussion mit VertreterInnen von Frauen-, Friedens-und Menschenrechtsgruppen aus dem Kaukasus

Datum: 20. Oktober 08
Uhrzeit: 17:00-21:00 / Einlass: ab 16:30
Ort: Berlin / Französischer Dom am Gendarmenmarkt
Moderation: Walter Kaufmann, bis Juni 2008 Leiter des Regionalbüos Sükaukasus der Heinrich-Böll-Stiftung

Anmeldung (bis 13.Oktober) und Programm:
www.owen-berlin.de/anmeldung
Mehr Informationen:
www.owen-berlin.de

Mit herzlichen Grüßen
OWEN-Team


OWEN – Mobile Akademie fur Geschlechterdemokratie und Friedensforderung e.V.
Anklamer Str. 38
10115 Berlin

Tel. 0049-30-280 85 41
Fax. 0049-30-283 22 52
www.owen-berlin.de

Owen e.V. erhält Regine Hildebrandt-Preis


Am 26. November 2007 erhielt OWEN e.V., die Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung gemeinsam mit zwei anderen gemeinnützigen Organisationen den Regine Hildebrandt Preis für besonderes zivilgesellschaftliches Engagement. Die Preisverleihung fand im Willy-Brandt-Haus statt.
Meine Vorstandskollegin Dr. Marina Grasse, die Regine Hildebrandt noch persönlich kannte, hielt die Dankesrede.

Auch meinerseits an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle UnterstützerInnen und Vereinsmitglieder, die geholfen haben, dass der Verein auch schwierige Zeiten überstehen konnte.

Omnibus 1325 – Gute Praxen in Sachen Friedensförderung

Der nunmehr zweite train-the-trainer Grundkurs Omnibus Linie 1325 – Genderperspektiven in der Friedensarbeit (Start: 22. März) erreichte sein erstes wichtiges Ziel.

Im letzten Modul der Qualifizierung (30. – 08 – 1.09.2007) wurden die von den TeilnehmerInnen ausgewählten guten Beispiele zur Friedensarbeit und zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung vorgestellt.

Modul V:: Perspektiven und Gute Nachrichten
Dr. Marina Grasse / Joanna Barelkowska / Dr. Claudia Neusüß

Der Grundkurs wurde nach dem erfolgreichen ersten Durchgang erneut von OWEN, der Mobilen Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung parallel in Berlin und im Kaukasus angeboten.

Ziel des Trainingsprogramms ist die Qualifizierung eines internationalen ExpertInnenteams im Bereich Gender in der zivilen Konfliktbearbeitung und Friedensarbeit in Deutschland und im Kaukasus. Das Training wird von einem interdiziplinären TrainerInnenteam realisiert.

Als Mitglied des TrainerInnenteams gestaltete ich gemeinsam mit Dr. Marina Grasse, Projektleiterin des Kurses, im dritten Modul das Thema Frauenempowerment und Gender Mainstreaming – Wie geht das zusammen?.

Gemeinsam mit Christian Raschke arbeite ich mit den TeilnehmerInnen und dem Team zum Thema Gender und Diversity.

Beginn: 22.März 2007 Ende: 1. September 2007.

Leitung des Programms: Dr. Marina Grasse (Konzept),
Joanna Barelkowska (Management/Finanzen)

A new OMNIBUS 1325 has started….
A new train the trainer basic course called “OMNIBUS Linie 1325 – Peace Work from a gender persepctive” has begun on March 22. My colleague Christian Raschke and I work with the participants on Gender and Diversity.

The basic course again is offered through OWEN, Mobile Academy for Gender-Democracy and Peace Enhancement, in Berlin and in the Caucasus simultaneously after it has been conducted successfully for the first time last year.
The training programme aims to build an international team of experts on the integration of gender perspectives into civil conflict resolution and into peace work in the German as well as in the Caucasian context.

In collaboration with Dr. Marina Grasse, course director, for one day in module III, I will design and conduct a day on the issue of Women’s Empowerment and Gender Mainstreaming – How is it related and how does it go together?

Start: March 22, 2007. End: September 1, 2007.
Nähere Informationen zum Kursangebot

Programme director: Dr. Marina Grasse (course concept)
Joanna Barelkowska (Management/Finance)

Workshop: Soziale Fragen – Unternehmerisch angehen

Soziale Fragen – Unternehmerisch angehen. Gemeinsam Ideen entwickeln im Europa-Café.

Ein Vortrag und Workshop von mir am 8. Juni 2007 in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf und der EU-Lernpartnerschaft „Europe’s Women – At the Centre of Life“ (OWEN e.V.).
Auf immer mehr Menschen kommt die Frage der Selbstständigkeit, des UnternehmerInnentums freiwillig oder unfreiwillig zu. Immer mehr Menschen – oft in der Lebensmitte – sind unzufrieden mit den Gestaltungsmöglichkeiten an ihren Arbeitsstätten und sind auf der Suche nach Veränderung.

Auch in Berlin gibt es Organisationen, wie das Ashoka Netzwerk, die soziale UnternehmerInnen unterstützen. Ihr Motto „Hinter jeder Innovation steht ein Mensch“.

Mit dabei war die vom Ashoka-Netzwerk ausgezeichnete Sozialunternehmerin Dagmar Schreiber, Gründerin des Vereins democaris, die auf sehr lebendige Weise ihren Ansatz vorstellte. Dagmar Schreiber macht Schulen zu demokratischen, von allen TeilhaberInnen gestalteten Orten, hat ein sehr interessantes Feed-back System entwickelt und erarbeitet mit allen Stakeholdern gemeinsame Veränderungsprozesse.

Termin: Freitag, 8. Juni 2007 von 16.30-19.30 Uhr

Ort: Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, im Einkaufscenter „Das Schloss“, 3. Etage, Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin-Steglitz

Eintritt: frei

Information: 90 299 2410
E-mail: info@stadtbibliothek-steglitz-zehlendorf.de
Internet: www.stadtbibliothek-steglitz-zehlendorf.de

Ruhnke
Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf, Öffentlichkeitsarbeit

Dagmar Schreiber, a social entrepreneur who was rewarded by the Ashoka Network and who took part in the meeting as well, introduced her own approach in a very lively way. She is also the founder of the organization “democaris”. . Dagmar Schreiber transforms schools into democratic spaces where all participants can co-create and participate. Beyond that she developed a very interesting feed-back system, and she acquires change processes where all stakeholders are involved.

Abschlussmodul: OWEN’s OMNIBUS Linie 1325

Vom 7. bis 9. Dezember moderierte ich das Abschlussmodul des Kurses „Mobile Friedensakademie OMNIBUS Linie 1325“ von OWEN e.V. in Berlin. Die Teilnehmerinnen präsentierten und diskutierten „gute Praxen“ von Frauen und Männern aus der Friedensarbeit. Der „train-th-trainer“ Kurs zur Qualifizierung eines internationalen und interkulturellen ExpertInnenteams im Bereich Gender in der zivilen Konfliktbearbeitung und Friedensarbeit wird nach dem gelungenen Auftakt in 2006 nun auch 2007 von OWEN unter der Leitung von Dr. Marina Grasse als neuer Einführungskurs angeboten!

Gemeinsam mit Eva Hinterhuber bzw. Christian Raschke werde ich in diesem Rahmen Module zum Thema Gender Mainstreaming sowie Gender und Friedensarbeit anbieten.

Kursangebot: Biografiearbeit in der Erwachsenenbildung

OWEN e.V., das Ost-West-Europäische Frauen Bildungsnetzwerk stellt ein aktuelles Kursangebot in Kooperation mit Gender Studies Prag vor: Europäische Frauen im Dialog. Über Biografien, Erinnerung und Geschichte (EFID).
Das Kursangebot aus dem Bereich biografische Zugänge und Methoden in der interkulturellen Jugend- und Erwachsenenbildung kann vom 5. – 10- Februar 2007 in Berlin (in dt. Sprache) oder vom 4. – 9. Juni 2007 in Prag (in engl. Sprache) wahrgenommen werden.

Frauen als Akteurinnen für Demokratie, Frieden und Sicherheit

Die Konferenz am 23.- 25. Juni in Berlin bildete den Abschluss eines zweijährigen Projektes Frauen als Akteurinnen in der Friedensarbeit und Konfliktprävention, dass das Ost-West-Europäische Frauennetzwerk OWEN mit Unterstützung des BMFSFJ und anderen Fördereinrichtungen durchgeführt hat.

Seit 2003 arbeite ich im Verein als Vorstandsvorsitzende mit meinen Kolleginnen u.a. mit dem Ziel, den Verein über Projektfinanzierungen in eine finanziell gesicherte Zukunft zu führen. Eingeladen hatten wir Akteurinnen aus Deutschland, Polen, aus Russland, Dagestan und Georigien, um zu diskutieren, wie sich die Handlungsspielräume für Frauen erweitern lassen.

Einigkeit bestand darin, dass Frauen an vielen Orten beeindruckende zivilgesellschaftliche Initiativen starten. Der Dokumentarfilm „Grenzenlos engagiert“ von Ilona Holterdorf gibt darüber Auskunft.

Einigkeit bestand auch darin, dass die Umsetzung der UN-Resolution 1325 noch längst nicht erreicht ist. Die Resolution sieht die angemessene Beteiligung von Frauen und die Aufnahme der Geschlechterperspektive im Kontext von Krieg und Nachkriegssituationen, in der zivilen Krisenprävention und beim gesellschaftlichen Wiederaufbau vor. Deutlich wurde auch, dass gerade die instabile und krisenhafte Situation im Kaukasus größerer öffentlicher Aufmerksamkeit bedarf.

Kontakt: mail@owen-berlin.de

Pressemitteilungen

Presseerklärung von Owen e.V. vom 21. Juni 2005

Frauen schaffen Sicherheit!

In der Zeit vom 23.-26. Juni findet in Berlin eine vom Ost-West-Europäischen Frauennetzwerk (OWEN) durchgeführte Internationale Konferenz zum Thema „Frauen als Akteurinnen für Demokratie, Frieden und Sicherheit“ statt.

Welche Handlungsräume haben Frauen und welche brauchen sie, damit sie stärker politisch partizipieren können? Diese Fragen werden gemeinsam mit Christel Riemann-Hanewinckel (Parlamentarische Staatssekretärin), Gitti Hentschel (Feministisches Institut, Frauensicherheitsrat),
Monika Oels (Senatskanzlei, Berlin), Cordula Reimann (KOFF, Bern), Hannelore Chiout (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bildungsstätten), Marina Grasse und Claudia Neusüß (OWEN e.V.),
sowie zahlreichen gesellschaftspolitische Akteurinnen aus Abchasien, Dagestan, Georgien, Polen, Russland und der Ukraine bearbeitet.

Polnische und deutsche Frauen werden ihre Brücken für eine friedliche Nachbarschaft ihrer Völker aufzeigen. Frauen aus den Kriegs- und Krisenregionen des Nord- und Südkaukasus werden über ihr Engagement für das Ende von Hass, Gewalt und Krieg berichten.

Zum Auftakt der Tagung wird der Dokumentarfilm von Ilona Holterdorf unter dem Titel „Grenzenlos engagiert“ vorgeführt. Der Film portraitiert fünf deutsche und polnische Frauen dreier Generationen, die zivile Brücken zwischen Menschen diesseits und jenseits der Oder bauen.

Ebenfalls wird auf der Tagung die Wander-Ausstellung „Flusslandschaften an Oder und Neiße – Frauen der Euroregionen“ präsentiert.

Veranstaltungsort: Gemeindehaus der Evangelischen Akademie Alt-Pankow, Breite Str. 38, Berlin

Veranstalterinnen: Ost-West-Europäisches FrauenNetzwerk (OWEN) e.V.
Kontakt: OWEN e.V., Joanna Barelkowska,
T. 280 85 41, 283 22 51
E-Mail: mail@owen-berlin.de
www.owen-frauennetzwerk.de

Presseerklärung des BMFSFJ

Nr. 382 Berlin, 23. Juni 2005

Frauennetzwerke sichern Frieden
Parlamentarische Staatssekretärin Riemann-Hanewinckel eröffnet internationale Tagung zur Förderung von Frauen in der Friedensarbeit und Konfliktprävention

Auf die Rolle von Frauen bei der Beilegung von Konflikten, der Friedenskonsolidierung und Demokratisierung hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christel Riemann-Hanewinckel, hingewiesen. Sie sprach anlässlich der Eröffnung einer internationalen Tagung des Ost-West-Europäischen FrauenNetzwerkes in Berlin.

Das Ost-West-Europäische FrauenNetzwerk engagiert sich seit seiner Gründung 1991 für die Stärkung von Frauen aus Mittel- und Osteuropa als Akteurinnen für den demokratischen Wandel, das friedliche Zusammenwachsen Europas und zivile Konfliktprävention und Konfliktbearbeitung. Das Projekt „Frauen als Akteurinnen in der Friedensarbeit und Konfliktprävention“, dessen Ergebnisse auf der Tagung vorgestellt wurden, ist über zwei Jahre vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert worden.

Die Bedeutung von Frauen als Akteurinnen in der Friedensarbeit und Konfliktprävention habe, so die Parlamentarische Staatssekretärin, gerade auf regionaler Ebene in Europa vor dem Hintergrund der Transformationsprozesse zu Beginn der 1990er Jahre an Bedeutung gewonnen. Ein Ausdruck dieser wachsenden Mitwirkung von Frauen in Demokratisierungs- und Friedensprozessen seien die Verpflichtungen, die die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen auf internationaler Ebene seitdem eingegangen sind. Die Pekinger Aktionsplattform und die UN-Sicherheitsratsresolution 1325 bauten beide auf der Erkenntnis auf, dass „Frauen eine besonders wichtige Funktion hierbei einnehmen müssen“.

„Mit der Verabschiedung der Pekinger Aktionsplattform auf der Vierten Weltfrauenkonferenz 1995 und der Sicherheitsratsresolution 1325 fünf Jahre später“, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin, „haben wir politisch verbindliche Dokumente in den Händen, die uns zur Förderung von Frauen als Akteurinnen für Frieden, Demokratie und Sicherheit nachdrücklich auffordern. Das Ost-West-Europäische FrauenNetzwerk setzt diese internationalen Vorgaben in die Realität um“, betonte sie. „Denn durch Ihre Arbeit vor Ort können nicht nur Frauen selbst nachhaltig politisiert und so zu Akteurinnen für Demokratie, Frieden und Sicherheit werden. Es können auch Themen, die vormals als unpolitisch galten – wie Gewalt gegen Frauen – nachhaltig politisch verankert werden und neu und gerechter definiert werden, damit das Versprechen der Demokratie Schritt für Schritt eingelöst und weiter ausgesprochen werden kann.“