Veranstaltungshinweis: Wage das unmögliche – Berlin bleibt feministisch

Im Rahmen der Tagung “Wage das Un_mögliche – Das 21.Jahrhundert feministisch gestalten” (15.-17.10.15) des Gunda Werner Instituts der Heinrich Böll Stiftung findet am Samstag, den 17.Oktober ein Gespräch und Austausch mit Magda Albrecht und Cristina Perincioli statt. Thema:  „Berlin bleibt feministisch – ein Generationendialog“.

Fragen. u.a. : Wofür wurde früher und wird heute gekämpft? Worüber wird innerfeministisch gestritten? (Wie) sind Bündnisse zwischen Generationen möglich?

Es handelt sich um eine Kooperation mit dem Missy Magazine.

Veranstaltungsprogramm:

Moderation:  Dr. Claudia Neusüß

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Coaching Angebot für Studierende und Berufseinsteiger_innen

Gern möchte ich Sie auf ein spezielles Coaching-Angebot  für Studierende in der Abschlussphase und Berufseinsteiger_innen hinweisen. Das Angebot richtet sich auch an Unternehmen, die Begleitung für ihre Young Professionals suchen.

Coaching-Angebot

 

Buchtip: Mentoring als Möglichkeitsraum

Basierend auf einem  mehrfach ausgezeichnetem Mentoring-Programm für Studierende mit Behinderung greift die Untersuchung die Erfahrungen der Beteiligten auf.

Deutlich wird das Potenzial von Mentoring als Empowerment, die Offenheit der Konzeption und die Vielfalt des Lebens mit Beeinträchtigungen.

“Im Gegensatz zu einer an wirtschaftswissenschaftlichen Standards orientierten Konzeption von erfolgreichem Mentoring als einem der Karriere unmittelbar zuträglichem Anastz, zeigt die vorliegende Studie, dass die Aufdeckung, Verarbeitung und Bewältigung von Karrierenhindernissen umfassender einsetzen kann und sollte, insbesondere im Zusammenhang von erhöhten Exklusionsrisiken, wie sie im Fall von Frauen und von Menschen mit Behinderung im Wissenschaftssystem greifen.” (S.3) (Hervorhebung CN)

Bereswill, Mechthild/Pax, Rafaela M./Zühlke, Johanna: Mentoring als Möglichkeitsraum, Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Mentoring-Programms für Studentinnen mit Behinderung, Kassel, 2013

 

 

Memo: Istanbul Konvention – Vor Gewalt schützen

Heinweis auf eine wichtige Konvention zum Schutz vor Gewalt und für Opfer von Sexualdelikten.

Es gibt blinde Flecken und noch hat Deutschland nicht ratifiziert…

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuell/news/meldung/article/gutachten-fuer-eine-menschenrechtskonforme-reform-des-vergewaltigungstatbestandes/

http://www.tagesschau.de/inland/istanbul-konvention-101.html

http://www.gwi-boell.de/de/2014/04/25/zehnte-ratifizierung-der-istanbul-konvention-zur-bekaempfung-von-gewalt-gegen-frauen

Spannende Dissertation “Selektionspfade im Top-Management”

Hier ein Hinweis auf eine Dissertation der efas-Preisträgerin Dr. Philine Erfurt-Sandhu zum Thema  “Selektionsfpade im Topmanagement. Homogenisierungprozesse in Organisationen”. 

Fragen der Forschungsarbeit, u.a.: Warum gibt es so wenig Vielfalt in den Top-Etagen? Warum ist es funktional und attraktiv, nach Ähnlichkeit und Passfähigkeit auszuwählen? Welche Muster wirken und wie kommt es zu einem “Lock-In”?

Eine Kurzfassung  ist nachzulesen unter:  http://efas.htw-berlin.de/wp-content/uploads/NL-18.pdf.  Der Link zum Buch: http://www.springer.com/us/book/9783658060145

Eine Rezension von  Thomas Sattelberger finden Sie in der Zeitschrift Personalführung 03/2015. Hier ein Auszug: Continue reading

Tagung in Potsdam: Entgeltunterschiede beseitigen

Am 19.Juni  2015  findet in Potsdam auf Einladung  der LASA Brandenburg GmbH eine Veranstaltung statt zum Thema Entgeltunterschiede beseitigen – Brandenburg für gleichen Lohn fur gleichwertige Arbeit. Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Landes Brandenburg gefördert.

Sprecherinnen sind u.a.  die Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt, PD Dr. Elke Holst, Forschungsdirektorin Gender Studies im Vorstandsbereich des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e. V., Berlin und Dr. Andrea-Hilla Carl, Geschäftsführerin des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

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+++ Beteiligung wichtig – Konsultationsverfahren zu EU-Gleichstellungspolitik ++

Die Gleichstellungsstrategie der Europäischen Kommission läuft Ende 2015 aus. Diese Strategie ist ein wichtiger formaler Rahmen und zentraler Bezugspunkt für die Gleichstellungspolitik auf EU-Ebene.

Insbesondere seit Mitte der 1990er Jahre war die Europäische Kommission ein bedeutender Motor für Gleichstellungspolitik in den EU-Mitgliedstaaten; in den letzten Jahren hat die EU-Gleichstellungspolitik jedoch merklich an Kraft verloren. Nach derzeitigen Informationen ist es nicht sicher, ob es nach 2015 wieder eine neue Gleichstellungsstrategie der Europäischen Kommission geben wird. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass das Thema Gleichstellung nicht in der EU2020 Strategie verankert ist, wäre ein Wegfall der Gleichstellungsstrategie ein fatales Signal.

Das von der Kommission eröffnete Konsultationsverfahren ist eine wichtige Gelegenheit zu zeigen, dass es öffentliches Interesse an einer substantiellen Gleichstellungspolitik der Europäischen Union gibt, und dass das Thema stärker auf die politische Agenda kommen soll. Deswegen ist es wichtig, dass sich möglichst viele daran beteiligen. Bei dem Konsultationsverfahren handelt es sich um einen kurzen, einfach zu handhabenden Online-Fragebogen zum Ankreuzen und mit einem Feld für eigene Kommentare.

Link zum Konsultationsverfahren – Übersicht: http://ec.europa.eu/justice/newsroom/gender-equality/opinion/150421_en.htm

Link zum Fragebogen: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/GenderEquality2015

Link Gleichstellungsstrategie 2010-2015: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2010:0491:FIN:DE:PDF

 

Berliner Heldinnen: Louise-Schroeder Medaille an Carola von Braun

Mit der Louise-Schroeder-Medaille wird der Einsatz für Demokratie, Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Gleichstellung von Frauen und Männern gewürdigt.

In diesem Jahr geht sie an Carola von Braun. Als liberale Politikerin, frauenrechtliche und zivilgesellschaftliche Akteurin hat sie sich insbesondere durch ihr Engagement für die Gleichberechtigung von Frauen verdient gemacht. Carola von Braun ist u.a. Gründungsmitglied der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin (Üpfi) und war erste Frauenbeauftragte des Landes Berlin.

Die Verleihung der Louise-Schroeder-Medaille findet am 20. April 2015 um 18.00 Uhr im Festsaal des Abgeordnetenhauses statt.

Mehr Infos hier: http://www.parlament-berlin.de/de/Meldungen/Aktuelle-Meldungen-fuer-Startseite/Eine-aussergewoehnliche-Medaille-fuer-eine-aussergewoehnliche-Frau?open&ref=97WHKX913MMIS