Aufruf der Initiative: Care.Macht.Mehr

Wissenschaftler_innen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland haben einen  Aufruf gestartet:  Die Care.Macht.Mehr-Initiative  will den 1. Mai zu nutzen, um auf die unsichtbare  – oft von Frauen geleistete Care-Arbeit – hinzuweisen.
Vielleicht mögen Sie dies weitersagen oder sich selbst mit Aktionen beteiligen.

Auf der Webseite der Care.macht.Mehr-Initiative http://care-macht-mehr.com/ finden Sie auch das Care-Manifest, das bereits von mehr als 1000 Menschen unterzeichnet wurde.

Ehrung engagierter Berlinerinnen

Der Berliner Frauenpreis zeichnet Berlinerinnen aus, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern einsetzen. Zum diesjährigen 25. Jubiläum werden alle bisherigen Preisträgerinnen noch einmal für ihr großes Engagement gewürdigt.

Zu diesem Anlass lädt Dilek Kolat – Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen – am 06. März um 18 Uhr zum Empfang in den Großen Saal im Roten Rathaus ein. Der Empfang wird durch den neuen Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller eröffnet.

Ich freue mich, den Abend zu moderieren.

Neuerscheinung: “Unsere Luftschlösser haben U-Bahnanschluss”

Die Frauengenossenschaft WeiberWirtschaft – eine Erfolgsgeschichte

Seit fast einem Vierteljahrhundert sind wir fasziniert von der WeiberWirtschaft. Diese Faszination wollten wir teilen. Das müssen wir sogar, sagten wir uns schon vor einigen Jahren. Denn das “wohl (…) größte Dinge der deutschen Frauenbewegung (taz.3.März 2012) ist anschlussfähig. Es macht auch der jüngeren Generation von Frauen Lust auf selbstbestimmtes Arbeiten und stolz darauf, was Frauen so alles auf die Beine stellen.

Wir sind viele! 

Mehr als 60 Unternehmen wirtschaften auf 7.100 Quadratmetern ökologisch gestalteter Nutzfläche. Fast 1800 Genossenschaftlerinnen sind Eigentümerinnen der Immobilie. Die Genossenschaft bewirtschaftet zudem ein Wohnhaus, einen Konferenz- und Tagungsbereich und Künstlerinnenateliers, hält eine Kinderbetreuung für fast 100 Kinder am Standort  bereit, sowie  Restaurants und einen Biergarten. Im Vorderhaus bietet die Gründerinnenzentrale, ein “Kind” der Genossenschaft ihre Beratungsdienste für Selbständige und Gründerinnen an.

Stimmen:

Hier ein blogbeitrag  (in engl. Sprache) der Soziologin und Genossenschaftlerin Silke Roth von der University of Southampton, die einen Beitrag  unter dem Titel  “Keine Berührungsängste” http://blog.soton.ac.uk/wfrc/  im Buch veröffentlicht hat.

“Das Ergebnis ist nicht nur die Firmengeschichte der WeiberWirtschaft eG, sondern zugleich ein Stück Wirtschaftsgeschichte der Wendezeit, das viele zentrale Fragen der heutigen ökonomischen Entwicklung vorweg nahm.” (Genossenschaftsverband)

http://www.berliner-woche.de/mitte/wirtschaft/25-jahre-frauengenossenschaft-d66958.html

Claudia Neusüß/Katja von der Bey (Hg.):”Unsere Luftschlösser haben U-Bahnanschluss” – WeiberWirtschaft eine Erfolgsgeschichte, Berlin, Januar 2015
gegen eine Schutzgebühr von 10,00 Euro erhältlich via www.weiberwirtschaft.de  unter Kontakte.

Buchneuerscheinung: Geschlechterpolitik in Krisenzeiten

Das Autor_innen-Team Hildegard Maria Nickel, Andreas Heilmann, Hasko Hüning und Max Till stellt eine Fallstaudie aus dem Bankensektor vor.  Die Publikation ist eingebunden in das von der Hans-Böckler Stiftung geförderte Projekt “Frauen in Führungspositionen? Reflexive Karriereplanung und blockierte Aufstiege”.

Die Autor_innen verweisen darauf, dass die Phase der Umstruktuierung der Unternehmen (2001-2006) als Zeitfenster für eine strukturelle Verbesserung der Position von Frauen in Unternehmen nicht genutzt worden sei.

Sie verweisen aber auch auf einen Mentalitätswechsel bei jüngeren, männlichen Führungskräften, die auf Gemeinsamkeiten mit weiblichen Führungskräften weisen (z.B. mit Blick auf Elternschaft, Gesundheit, Lebensqualität) und damit neue Anknüpfungspunkte für Gleichstellungpolitik biete.

Insgesamt appellieren sie vehement für eine Gleichstellungspolitik, die als “integraler Aspekt von Organisationsentwicklung” verstanden wird.

edition sigma, Berlin, 2015.

Vote for Schülerinnen mit Handycap: Energie an den Start (Nr.4) ein Projekt von Life e.V.

Sehr gern weise ich Sie auf ein Projekt unserer Schwarmpartnerin Life e.V. hin, einem ganz wunderbaren Berliner Bildungsträger . Das Projekt  unterstützt Schülerinnen mit und ohne Behinderung in ihrer beruflichen Entwicklung.

Hier die Bitte von Dr. Barbara Schöler-Macher, Geschäftsführerin von Life dazu:

Liebe Freunde und Freundinnen,
 
ein Projekt von LIFE e.V. hat es unter die TOP 10 einer Charity-Aktion von Vattenfall geschafft. Nun steht es in harter Konkurrenz mit 9 anderen Projekten, denn wer die meisten Zustimmungen bis zum 3. März auf sich vereinigt, hat gewonnen. Ein Sieg für uns würde bedeuten: eine Spende von 10.000 € für berufsorientierende Arbeit, die hauptsächlich Schülerinnen mit Behinderungen zugutekommt.
 
Also: bitte votet für das LIFE-Projekt; es heißt Energie an den Start (Nr. 4).  Hierfür auf den Vattenfall-link (unten in der mail) gehen; an der inneren Leiste nach unten scrollen und in das Kästchen vor „Teilnahmebedingungen“ klicken und auf das dann aktivierte Feld „Stimme abgeben“ gehen.
 
Gerne auch an viele Leute Eures/Ihres Vertrauens weiterleiten, damit sie dem LIFE-Projekt ihre Stimme geben.

www.vattenfall.de/halbmarathon
 
Lieben Gruß und Danke
Dr. Barbara Schöler-Macher
 

Führungfrauen – Wie man sie findet und wie man sie bindet

Die Organisationsberaterinnen Cornelia Edding und Gisela Clausen haben  fünf  für die Praxis hervoragend geeignete, anschaulich bebilderte Buchbände herausgegeben. Sie enthalten Argumentationshilfen, Verweise auf weiterführende wissenschaftliche Studien und sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten. Die in einem Schuber zusammengefassten Bände handeln von  folgenden aktuellen Themen:

Band 1 : Führung, Frauen und ihre Chefs

Band 2: Karriere und Privatleben. Es muss im Leben mehr als alles geben.

Band 3: Personalmanagement. Die Hüter des Verfahrens

Band 4: Das Unternehmen- Schrittmacher der Veränderung

Band 5: Was wünsche sich Frauen von ihrer Arbeit? Eine Literaturrecherche

Erschienen 2014 im Bertelsmann Verlag, Gütersloh.

Kongress: Grün zur Sache – Demografie – Mobilität, Schule und Gesundheit

Die Bevölkerungspyramide steht Kopf: Die Menschen werden immer älter, zugleich werden immer weniger Kinder geboren. Die Bevölkerungszahl sinkt. Mit ihr schrumpfen ganze Regionen, andere wachsen durch Zuwanderung. Was bedeutet das für ein Land wie Niedersachsen? Welche Chancen und Herausforderungen birgt der demografische Wandel? Und wie wirkt sich das beispielsweise auf die Infrastruktur in ländlichen Räumen aus?

Diesen Fragen stellt sich der Landesverband Niedersachsen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf der Tagung „Grün zur Sache: Demografie“ am 15. November 2014 in Goslar. Gemeinsam mit Expert_innen und interessierten Teilnehmenden werden Antworten gesucht. Mobilität, Schule und Gesundheit stehen auf der Agenda.

Ich freue mich, die Veranstaltung gemeinsam mit meinen Kolleg_innen Bastian Bretthauer und Sabine Lipski von compassorange zu moderieren.

Tagungsprogramm

Buchtip: Die Vielfalt der Selbständigkeit

Sozialwissenschaftliche Beiträge zu einer Erwerbsform im Wandel.

Im vorliegenden Band stehen sozialwissenschaftliche Perspektiven im Mittelpunkt:  u. a . Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Work-Life Balance, soziale Sicherung oder Geschlechterdifferenzen im Gründungsgeschehen, bei Branchen-  und Einkommensentwicklungen.

Das Herausgeber_innenteam: Claudia Gather, Ingrid Biermann, Lena Schürmann, Susan Ulbricht und Heinz Zipprian.

Berlin. edition sigma 2014.

neu: Die Feministischen Studien in den neuen Medien

Die Feministischen Studien gibt es jetzt auch als blog!

Im zweimonatigen Wechsel werden je zwei Autor*innen aus feministisch-analytischer Perspektive bloggen. Den Auftakt machen Grudrun Axeli-Knapp und Maureen Maisha Eggers.  Zum Einstieg ein Nachdenken über ein verdorbenes Frühstück und feministische Kritik in der Defensive:

blog Feministische Studien

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Tagung: Nachhaltigkeit im Spannungsfeld von Gender, Care und Green Economy

Am 14.Oktober 2014 moderiere ich  die Abschlusskonferenz des Projekts  „Care, Gender und Green Economy (CaGE)“ in Berlin . Im Rahmen des Projekts wurden Strategien und Empfehlungen entwickelt, um Care- und Genderperspektiven sowie nachhaltiges Wirtschaften in die Wissenschaft  und Unternehmenspraxis zu integrieren.  Auf der Tagung werden die Ergebnisse des Projekts vorgestellt und diskutiert.

Infos zum Projekt

Veranstaltungsprogramm